Das Amt Barth

Entwicklung des Amtes Barth

Im April 1991 gründeten neun benachbarte Gemeinden im neu entstandenen Kreis Ribnitz-Damgarten zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte das Amt Barth-Land: Bartelshagen II, Divitz, Löbnitz, Spoldershagen, Kenz, Lüdershagen, Küstrow, Fuhlendorf und Pruchten.
In den Jahren 1992 und 1993 kamen die Gemeinden Karnin als 10. und Saal als 11. Gemeinde dazu. Nach den Gemeindefusionen von Kenz und Küstrow zu Kenz-Küstrow (1999) und von Divitz und Spoldershagen zu Divitz-Spoldershagen (2000) reduzierte sich die Anzahl der amtsangehörigen Gemeinden im Amt Barth-Land wieder auf neun.

Um für die Einwohner und Bediensteten des Amtes eine leistungsfähige und ansprechende Verwaltung bieten zu können, zog die Amtsverwaltung 1995 in ein neu errichtetes Amtsgebäude in den Hölzern Kreuzweg in Barth.
10 Jahre später, zum 01.01.2005, wurden die Gemeinde Trinwillershagen – ehemals Amt Ahrenshagen – und die Stadt Barth – ehemals amtsfrei – per Verordnung des Innenministers des Landes M-V dem Amt Barth-Land zugeordnet und das Amt Barth-Land in „Amt Barth“ umbenannt.
Gleichzeitig verfügte der Innenminister, dass das Amt Barth auf eine eigene Verwaltung verzichten und statt dessen die Verwaltung der nunmehr geschäftsführenden amtsangehörigen Gemeinde Stadt Barth in Anspruch nehmen muss.
In einem öffentlich-rechtlichen Vertrag, den das Amt Barth und die Stadt Barth geschlossen haben, wurde ein Weg gesucht und gefunden, um die Zusammenarbeit gedeihlich zu gestalten.

Das Land M-V hat diese angeordnete Fusion finanziell etwas schmackhafter gemacht, indem 2005, 2006 und 2007 eine Prämie von insgesamt ca. 1 Million Euro an das Amt gezahlt worden ist.
Dieses Geld wurde von den amtsangehörigen Gemeinden wiederum für die Schaffung einer leistungsfähigen und ansprechenden Verwaltung verwendet – diesmal aber durch Renovierung und Umgestaltung des Barther Rathausgebäudes am Teergang, dem ehemaligen Landratsamt des Kreises Franzburg-Barth aus dem Jahre 1926.

(Stand: 11.07.2011)